Preisregulierung: IG 0700 formuliert Stellungnahme an Ministerien

Preisregulierung: IG 0700 formuliert Stellungnahme an Ministerien

Im Zuge der „Verbändeanhörung“ zur neuen TKG-Novelle, konkret: zur vorgesehenen Preisregulierung, formuliert die IG 0700 eine Stellungnahme an die Ministerien. Konkret: gegenüber dem Bundeswirtschafts- und Bundesverkehrsministerium haben wir uns im Sinne unserer Mitglieder und Unterstützer positioniert.

Stellungnahme: Preisexplosion statt Preisregulierung

Wir bleiben dabei: Eine Tarifierung der 0700 mit den vorgesehenen 14 Cent pro Minute stellt die 0700 auf eine Ebene mit der klar gewerblich als Geschäftsmodell genutzten 0180. Das ist nicht im Sinne der 0700-Rufnummeninhaber, die die lebenslange Rufnummer im guten Glauben bei der Bundesnetzagentur registriert – und dafür bezahlt haben.

Übrigens: Deutsche Telekom und VATM gehen noch einen Schritt weiter. In ihren Stellungnahmen fordern sie eine Mobilfunktarifierung von maximal 42 Cent pro Minute. Auch dies klar analog der 0180. Zufälligerweise fast wortgleich. Seltsam: Dabei ist doch das Geschäft mit der 0700 angeblich, laut Deutsche Telekom, so unattraktiv, dass man das Hosting beendet hat. Aber scheinbar aus unserer Sicht noch nicht unattraktiv genug, um Kasse zu machen.

Die aufgeführten Gründe können wir, auch nach Rücksprache mit Brancheninsidern, nicht nachvollziehen.

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